ragalthar's Blog

Sony Xperia P im Test – Teil 4: Der Akku, der Speicher und das Fazit

Langsam neigt sich der Test zu Ende. Viel bleibt nicht mehr übrig, worüber ich noch nicht geschrieben habe, deshalb lest ihr am Ende das Fazit – welches natürlich nur mein persönliches ist und allein auf den Erfahrungen mit meinem Xperia™ P beruht. Vorher werde ich mehr über den Akku erzählen und näher auf den Speicher eingehen.

Hier aber erst einmal eine …

Übersicht

… der bereits geschriebenen Teile:

Teil 1: Unboxing und erster Eindruck

Teil 2: Prozessor, Display, Betriebssystem & Apps

Teil 3: Sony Xperia P im Test – Teil 3: Kamera, Video, Audio, Telefonie und NFC

In all‘ diesen Teilen bin ich noch nicht auf eines der wichtigsten Dinge bei einem Smartphone eingegangen, den …

Akku

Denn ein Smartphone hat man den ganzen Tag dabei und – wenn man (wie ich z.B.) im Außendienst tätig ist – nicht immer Zugriff auf eine Steckdose, um das Gerät zwischendurch laden zu können. Deshalb ist es wichtig, daß der Akku lange durchhält.

Leider ist er mit 1.305 mAh nicht wirklich „groß“, außerdem ist er fest verbaut, d.h. man kann ihn nicht wechseln und gegen einen geladenen, zweiten Akku austauschen und das macht sich bemerkbar.

Bin ich daheim, dann trenne ich morgens um 06:00 Uhr das Xperia™ P vom Ladegerät und nutze es oft, um z.B. meine E-Mails zu kontrollieren und ggf. zu beantworten, im Netz zu surfen, Tweets zu lesen, ab und an mal ein Spiel zu spielen, zum navigieren – GPS wird dazu bei Bedarf eingeschaltet – und telefonieren. Eben die ganze Bandbreite, für die man ein Smartphone nutzt. Dabei hat der Akku immer am frühen Nachmittag schlapp gemacht und das Gerät sich ausgeschaltet, bei moderater Nutzung auch mal bis zum späteren Nachmittag.

Zum Vergleich, das Xperia™ mini pro – mit „nur“ 1.200 mAh Akku – ist bei gleicher Nutzung dann immer noch bei ca. 25%. Allerdings hat es auch nur einen 3,0 Zoll Display gegenüber den 4,0 Zoll vom Xperia™ P.

Im Urlaub in Ägypten am Strand beim Spielen von z.B. Wo ist mein Wasser? war das Xperia™ P dann nach gut drei Stunden so leer, daß es sich von alleine abschaltete, obwohl es vorher mit 100% vom Ladegerät getrennt wurde. Dabei wird es auch sehr warm, was aber auch daran gelegen haben könnte, daß das Display – um in der Sonne spielen zu können – auf die höchste Helligkeit gestellt wurde. Allerdings – sozusagen als Ausgleich – war das Gerät dort immer im Flugzeugmodus und der Datentransfer, das WiFi, GPS, Bluetooth und NFC waren immer komplett ausgeschaltet, da ich im Urlaub meine Ruhe haben und nicht erreichbar sein wollte. Es diente mir dort ausschließlich als Spielekonsole, Videoabspielgerät und Schnappschußkamera.

So gesehen ist der Akku – mal wieder, wie bei so vielen Smartphones – zu klein geraten. Viele – wie mich z.B. – wird es außerdem stören, das er fest verbaut ist, aber das ist eben der Preis für – zugegebenermaßen schickes – Unibody-Gehäuse.

Fast genauso wichtig wie der Akku ist der …

Speicher

… denn dort werden alle Dateien abgespeichert. Formell stattet Sony Mobile das Xperia™ P mit 16 GB Speicher aus, tatsächlich nutzbar davon sind aber nur 11,24 GB als sog. „interner Speicher“ für Filme, MP3s, PDFs, Bilder und Spielstände nutzbar (siehe Screenshot).

Das liegt daran, daß das Android Betriebssystem und der sog. „Telefonspeicher“ – also der Bereich, in dem Apps installiert werden – ebenfalls auf die 16 GB zu- und dadurch einen Teil davon abgreifen.

So stehen dem Telefonspeicher 2 GB zur Verfügung, von dem aber – durch vorinstallierte Apps, die sich teilweise nicht löschen lassen, 205 MB verbraucht werden und so – wirklich nur 1,77 GB nutzbar sind.

Der Platz reicht aber locker aus, um sehr viele Apps zu installieren, ohne das eine Speichermangel-Meldung kommt.

Ich hatte zu den vorinstallierten Apps auf dem Xperia™ P noch zusätzlich installiert …

… und zu keiner Zeit irgendwelche Ruckler, sonstige Verzögerungen oder Hänger bemerkt. Wer also nicht seine komplette MP3-Sammlung bzw. alle seine in MP4-Dateien umgewandelten DVDs mit sich herumschleppen will, der kommt mit den 16 GB aus.

Da jetzt – meiner Meinung nach – alle wichtigen Punkte angesprochen worden sind möchte ich den Test mit dem …

Fazit

… abschließen. Für mich stellt sich hier die Frage: Würde ich das Gerät einem Kumpel empfehlen, der ein neues Handy sucht? Kann ich die Frage mit „Ja“ beantworten, so bekommt es eine Empfehlung, lautet die Antwort „Nein“, so sollte er/sie lieber zu einem anderen Smartphone greifen.

Fassen wir die positiven und negativen Punkte des Tests noch einmal zusammen:

Positiv Negativ
  • Keine scharfe Kanten oder Spaltmaße
  • Der durchsichtige Streifen, das Markenzeichen der Xperia™ NXT Geräte
  • Der 1,0 GHz Dual-Core Prozessor ist schnell genug
  • Das Display ist mit 4,0 Zoll nicht zu groß, aber auch nicht zu klein
  • Das Update auf Android 4.0 (IceCreamSandwich) kommt im August/September 2012
  • Kamera mit 8 Megapixel (reicht für Papier-Abzüge bis 10×15 cm)
  • Videoaufnahmen in HD (1080p)
  • Audio mit InEar-Kopfhörern sehr gut
  • NFC-Technologie dank der zwei SmartTags sofort nutzbar
  • 16 GB Speicher mehr als ausreichend
  • Das Display hat einen grünlichen Farbton
  • WhiteMagic™- Technologie ist nur ein Marketing-Gag
  • Wird mit Android 2.3 (Gingerbread) ausgeliefert
  • Viele vorinstallierte Apps, die sich teilweise nicht löschen lassen
  • Audio mit eingebautem Lautsprecher sehr blechern
  • Telefonieren klingt auch etwas blechern
  • Akku mit 1.305 mAh etwas zu klein

Wie ihr an der Auflistung sehen könnt, gibt es mehr positive Punkte und von daher wird das Sony Xperia™ P …

Ich hoffe, euch hat der Test gefallen. Schreibt mir doch mal eure Meinung dazu oder dem Gerät in den Kommentaren!

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